Range Rover Sport: Zahlen, Daten, Fakten und Tests
Der Range Rover Sport ist die fahrdynamischere Linie innerhalb der Range-Rover-Familie: groß, schwer, luxuriös, aber technisch erstaunlich breit aufgestellt. Offizielle Daten zeigen aktuell ein Spektrum vom Reihensechszylinder-Diesel bis zum Plug-in-Hybrid und zu den SV-Ablegern; dazu kommen 3,5 Tonnen Anhängelast, bis zu 900 Millimeter Wattiefe und ein Radstand von 2.997 Millimetern.[1][2][5]
Was ist beim Range Rover Sport aktuell?
Für Deutschland wird der Range Rover Sport derzeit als Modelljahr 2026 geführt; offiziell gelistet sind S, SE, Dynamic SE, Dynamic HSE, Autobiography sowie die SV-Varianten SV, SV Black und SV Carbon. Die Basispalette startet laut Hersteller bei 91.700 Euro, während die Antriebe im regulären Portfolio von D250 bis P550e reichen.[1][4]
| Update | Einordnung |
|---|---|
| Modelljahr 2026 mit sieben Antriebssystemen | Die offizielle deutsche Preis- und Ausstattungsliste nennt drei Diesel, zwei Benziner und zwei Plug-in-Hybride im breiteren Modelluniversum des Range Rover Sport.[1] |
| Stealth Pack ab April 2024 | Range Rover ergänzte eine werkseitige Satin-Schutzfolie und dunkle Exterieur-Akzente, zunächst für bestimmte Dynamic-SE-Konfigurationen; P460e und P550e sollten laut Hersteller später 2024 folgen.[6] |
| SV Edition Two im August 2024 | Die zweite SV-Sonderserie brachte vier neue Themenwelten sowie zusätzliche Carbon- und Interieur-Inszenierungen für den Performance-Ableger.[7] |
| Aktuelle SV-Linie breiter aufgestellt | Auf der offiziellen Modellseite werden inzwischen neben dem SV auch SV Black und SV Carbon geführt – ein Hinweis darauf, dass die Topversion heute stärker ausdifferenziert ist als zum Marktstart der dritten Generation.[4] |
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Wichtig für die Einordnung: Preise, WLTP-Werte und Verfügbarkeiten hängen bei Land Rover ausdrücklich vom jeweiligen Modelljahr, Markt und der konkreten Konfiguration ab.[1]
Plattform, Antriebe und Fahrcharakter
Der aktuelle Range Rover Sport der Baureihe L461 wurde 2022 als dritte Generation vorgestellt.[2] Entscheidend ist dabei weniger eine einzelne Spitzenversion als die technische Breite: Schon die Karosserie-Daten zeigen mit 4.946 Millimetern Länge, 2.209 Millimetern Breite inklusive Spiegeln und 1.820 Millimetern Höhe ein Fahrzeug, das eindeutig in der großen Luxus-SUV-Klasse spielt.[2] Gleichzeitig legt Land Rover in den offiziellen Unterlagen Wert auf eine relativ kompakte fahrdynamische Einordnung innerhalb des Konzerns – vor allem über Hinterachslenkung, Luftfederung und je nach Version deutlich unterschiedliche Leistungsstufen.[2]
Für deutsche Käufer ist vor allem interessant, dass die Baureihe heute nicht nur aus einem klassischen V8-Luxus-SUV besteht. In der aktuellen Preisliste tauchen D250, D300 und D350 als Reihensechszylinder-Diesel auf, dazu P460e und P550e als Plug-in-Hybride sowie P530 als V8-Benziner.[1] Damit deckt der Range Rover Sport mehrere Rollen gleichzeitig ab: Langstrecken-Diesel, elektrifizierter Komfort-Gleiter, repräsentativer V8 und in der SV-Welt sogar explizit performance-orientierter Ableger.[1][4]
Beim Range Rover Sport entscheidet der Motor stärker als bei vielen Rivalen über den Charakter. Ein D300 ist in den offiziellen Daten spürbar auf Zugkraft und Reisebetrieb ausgelegt, während P460e und P550e zusätzlich elektrische Reichweite bieten und der P530 die klassische V8-Schiene bedient.[1][2]
Wie sich der Range Rover Sport entwickelt hat
Historisch ist der Name erstaunlich jung. Land Rover kündigte den Range Rover Sport Ende 2004 offiziell an; die Weltpremiere erfolgte im Januar 2005 in Detroit, die Markteinführung kurz darauf.[8] Aus Herstellersicht war der Sport von Anfang an nicht einfach ein kleiner Range Rover, sondern die zweite Modelllinie innerhalb der Range-Rover-Familie – also der Versuch, Luxus, Offroad-Kompetenz und eine stärker fahrerorientierte Positionierung zusammenzubringen.[8][13]
Dass dieses Konzept wirtschaftlich funktioniert hat, belegt Land Rover selbst mit einem klaren Meilenstein: 2021 meldete die Marke den millionsten verkauften Range Rover Sport und verwies zugleich auf das Debütjahr 2005 sowie die zweite Generation ab 2013.[9] Der aktuelle L461 ist somit die dritte Evolutionsstufe – und die erste, bei der Plug-in-Hybride, Luxus-Anspruch und High-Performance-SV-Linie so eng in einer Baureihe zusammenlaufen.[2][7]
2005 startet die erste Generation, 2013 folgt die zweite, 2022 die dritte. Dazwischen verschiebt sich der Schwerpunkt sichtbar: vom robusten Sport-Tourer hin zum digitalisierten Luxus-SUV mit deutlich stärkerer Elektrifizierung und einer klaren Aufteilung zwischen Komfort-, Effizienz- und SV-Performance-Modellen.[8][9][2]
Worin der Range Rover Sport heute stark ist
Komfort, Ruhe und technische Souveränität
Die meisten großen Testquellen beschreiben den aktuellen Range Rover Sport nicht als scharfkantigen Kurvenräuber, sondern als außerordentlich kultivierten Alleskönner. Car and Driver hebt die Mischung aus Komfort und Athletik hervor und nennt die Hinterachslenkung als spürbaren Vorteil beim Rangieren.[10] Autocar lobt besonders die mechanische Laufkultur, die geschmeidige Fahrbarkeit und die hohe Vielseitigkeit der Baureihe.[12] Genau das passt zu den offiziellen Daten: großer Radstand, Luftfederung, hoher Federungskomfort und trotzdem kurze Wendekreis-Werte für diese Klasse.[2]
Luxus-SUV mit echter Nutzwert-Reserve
Interessant wird der Sport dort, wo er mehr kann als viele klassische Luxus-SUV. Offiziell sind bis zu 3.500 Kilogramm Anhängelast möglich; außerdem nennt Land Rover bis zu 900 Millimeter Wattiefe.[1][5] Das sind keine Nebenzahlen, sondern Kernargumente: Wer ein Fahrzeug für Anhängerbetrieb, Wintereinsätze, lange Autobahnetappen und schlechte Wege sucht, findet hier deutlich mehr Bandbreite als in vielen rein straßenorientierten Performance-SUV. Genau deshalb passen auf DRIVAR oft auch thematisch verwandte Seiten wie Range Rover mieten, SUV mieten oder allgemein Luxusauto mieten gut als Anschlusslektüre.
Messwerte, Abmessungen und Kapazitäten
Kerndaten des aktuellen Range Rover Sport
| Merkmal | Wert |
|---|---|
| Länge | 4.946 mm[2] |
| Breite inkl. Spiegel | 2.209 mm[2] |
| Höhe | 1.820 mm[2] |
| Radstand | 2.997 mm[2] |
| Wendekreis | 10,95 m[2] |
| Maximale Bodenfreiheit | 281 mm, beim PHEV 274 mm[2] |
| Maximale Wattiefe | 900 mm[5] |
| Maximale Anhängelast | bis 3.500 kg[1] |
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Einzelwerte variieren je nach Motorisierung und Modellstufe; besonders bei PHEV und SV gibt es Abweichungen bei Gewicht, Reichweite und Bremstechnik.[1][2]
Motoren und Fahrleistungen im Überblick
| Variante | Leistung | 0–100 km/h | Vmax | Besonderheit |
|---|---|---|---|---|
| D250 AWD | 249 PS[1] | 7,7 s[1] | 206 km/h[1] | Einstieg in die Dieselpalette[1] |
| D300 AWD | 300 PS[1] | 6,4 s[1] | 218 km/h[1] | Typischer Langstrecken-Antrieb[1] |
| D350 AWD | 350 PS[1] | 5,8 s[1] | 234 km/h[1] | Stärkster Diesel im offiziellen Datenblatt[1] |
| P460e AWD | 460 PS[1] | 5,5 s[1] | 225 km/h[1] | WLTP-Reichweite 105–118 km[1] |
| P550e AWD | 550 PS[1] | 4,9 s[1] | 242 km/h[1] | WLTP-Reichweite 105–116 km[1] |
| P530 AWD | 530 PS[1] | 4,5 s[1] | 250 km/h[1] | 4,4-Liter-V8 MHEV[1] |
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Tests und Einordnung
1. Was Tester besonders loben
Car and Driver beschreibt den Range Rover Sport als gelungenen Mix aus Noblesse, Fahrkomfort und einer überraschend handlichen Abstimmung im Alltag.[10] Autocar geht noch stärker auf die Breite der Fähigkeiten ein und hebt neben der kultivierten Antriebsauslegung auch die Vielseitigkeit und das hochwertige Interieur hervor.[12] Das passt zur Rolle des Modells: weniger kompromisslose Sportmaschine, mehr hochkompetenter Grand-Tourer auf SUV-Basis.
2. Wo die Kritik ansetzt
Top Gear urteilt deutlich nüchterner beim Wort „Sport“ und erinnert daran, dass das hohe Gewicht den Charakter prägt; Komfort und Attitüde seien stärker als echte Leichtfüßigkeit.[11] Auch Car and Driver sieht Schwächen, etwa beim komplexen Infotainment und beim Preisniveau, sobald man Richtung stärkerer Motoren oder SV schaut.[10] Genau hier liegt der Kern der Einordnung: Der Range Rover Sport ist kein rationales Schnäppchen, sondern ein luxuriöses Hochleistungswerkzeug mit entsprechendem Budgetbedarf.
3. Sicherheit und Langstreckenvertrauen
Euro NCAP vergab für den 2022 getesteten Range Rover Sport fünf Sterne. Die Detailwertung nennt 85 Prozent beim Insassenschutz für Erwachsene, 85 Prozent beim Kinderschutz, 69 Prozent beim Schutz ungeschützter Verkehrsteilnehmer und 82 Prozent bei den Safety-Assist-Systemen.[3] Im Fazit der Organisation werden gute Werte in Seitenaufprall- und Schleudertrauma-Tests hervorgehoben, während einzelne Kritikpunkte etwa beim Schutz in bestimmten Frontal-Crash-Szenarien genannt werden.[3]
Alltag, Kosten und Konkurrenz
Im Alltag lebt der Range Rover Sport von seiner Souveränität. Die offizielle Gewichtsangabe startet je nach Motorisierung schon deutlich oberhalb von 2,3 Tonnen und steigt bei den Plug-in-Hybriden weiter an.[1] Das erklärt, warum sich das Fahrzeug trotz guter Dämpfungs- und Lenktechnik nie wie ein sportlicher Mittelklassewagen anfühlt. Es erklärt aber auch, warum es auf der Autobahn, beim Ziehen schwerer Lasten und auf schlechteren Straßen so gelassen wirkt.[1][12]
Bei den PHEV-Versionen ist die elektrische WLTP-Reichweite auf dem Papier stark genug, um viele Alltagswege lokal emissionsfrei abzudecken; offiziell nennt Land Rover je nach Variante über 100 Kilometer.[1] In der Praxis hängt der Nutzen wie immer von Ladeverhalten, Temperatur und Einsatzprofil ab. Wer häufig lädt und viel pendelt, findet hier den interessantesten Sweet Spot der Baureihe. Wer oft sehr lange Strecken fährt oder regelmäßig mit Anhänger unterwegs ist, landet dagegen eher bei D300 oder D350.[1]
Zur Konkurrenz gehören je nach Schwerpunkt ein BMW X5 bzw. X5 M60i, Mercedes GLE und GLE 53/63, Porsche Cayenne oder ein Audi SQ7. Der Range Rover Sport kontert diese Rivalen weniger mit maximaler Schärfe als mit der ungewöhnlichen Verbindung aus Luxus, Geländetechnik und Repräsentation. Wer auf DRIVAR bereits mit einem Range Rover Vogue in Berlin oder einem Range Rover Velar in Berlin geliebäugelt hat, erkennt die Familiennähe sofort – der Sport sitzt konzeptionell genau dazwischen: dynamischer als der große Range Rover, deutlich erwachsener als Evoque oder Velar.
Unterm Strich ist der Range Rover Sport dann am stärksten, wenn man ihn nicht auf eine einzige Rolle reduziert. Er ist kein puristischer Sport-SUV im Stil eines track-orientierten Sonderlings, aber ein außergewöhnlich breit aufgestellter Luxus-SUV: komfortabel, kräftig, hochwertig, geländetauglich und in den besten Versionen beeindruckend schnell.[1][2][10][12]
Häufige Fragen zum Range Rover Sport
Seit wann gibt es den Range Rover Sport?
Der Range Rover Sport wurde von Land Rover Ende 2004 angekündigt und hatte 2005 seine offizielle Markteinführung. Der aktuelle L461 ist die dritte Generation.[8][2]
Ist der Range Rover Sport eher Luxus-SUV oder Performance-SUV?
Beides, aber mit klarer Luxus-Schlagseite. Testquellen loben Komfort, Materialanmutung und Souveränität besonders stark; die Sportlichkeit ist vorhanden, steht aber nicht so kompromisslos im Vordergrund wie bei einigen Rivalen.[10][11][12]
Wie groß ist der Range Rover Sport?
Offiziell nennt Land Rover 4.946 Millimeter Länge, 2.209 Millimeter Breite inklusive Spiegel und 1.820 Millimeter Höhe. Der Radstand liegt bei 2.997 Millimetern.[2]
Welche Antriebe sind aktuell relevant?
Im deutschen Modelljahr-2026-Datenblatt finden sich Reihensechszylinder-Diesel, Plug-in-Hybride und V8-Benziner. Die offizielle Leistungsspanne reicht dort von 249 bis 550 PS im regulären Portfolio.[1]
Was kann der Range Rover Sport im Anhänger- und Gelände-Einsatz?
Je nach Version sind laut Land Rover bis zu 3.500 Kilogramm Anhängelast möglich, außerdem bis zu 900 Millimeter Wattiefe. Das ist für ein Luxus-SUV ein starkes Praxisargument.[1][5]
Wie sicher ist der Range Rover Sport?
Euro NCAP bewertete den 2022 getesteten Range Rover Sport mit fünf Sternen. Die Einzelwertungen liegen bei 85 Prozent für Erwachsene, 85 Prozent für Kinder, 69 Prozent für ungeschützte Verkehrsteilnehmer und 82 Prozent für Safety Assist.[3]
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Quellen
- Land Rover Deutschland – Preis- und Ausstattungsliste Range Rover Sport, Modelljahr 2026, gültig ab 06.08.2025
- Land Rover Media – New Range Rover Sport Press Kit, Performance Chapter, 10.05.2022
- Euro NCAP – Land Rover Range Rover Sport 2022, offizielles Testergebnis
- Range Rover – Modelle und Spezifikationen des Range Rover Sport
- Land Rover – Official Wading Depths
- Land Rover Media – Introducing the Range Rover Sport Stealth Pack, 04.04.2024
- Land Rover Media – Introducing Range Rover Sport SV Edition Two, 07.08.2024
- Land Rover Media – The Range Rover Sport: First View, 26.11.2004
- Land Rover Media – Range Rover Sport Hits Millionth Sale Milestone, 08.02.2021
- Car and Driver – 2025 Land Rover Range Rover Sport
- Top Gear – Land Rover Range Rover Sport Review
- Autocar – Range Rover Sport Review
- Land Rover Media – Range Rover marks 50 years of all-terrain innovation and luxury, 17.06.2020