Audi RS5: Zahlen, Daten, Fakten und Tests
Der Audi RS5 ist einer der spannendsten Performance-Audis der letzten Jahre, weil er klassische RS-Tugenden mit echter Alltagstauglichkeit verbindet: 2,9-Liter-Biturbo-V6, quattro, achtstufige Tiptronic, messerscharfe Optik und je nach Karosserie deutlich mehr Nutzwert als viele reine Spaßautos.[1][2][3] Gleichzeitig markiert das Modell eine Übergangsphase in Audis Mittelklasse, denn seit 2024 läuft die nächste Generation unter dem Namen A5 und 2026 ist bereits ein neuer, erstmals teil-elektrifizierter RS5 vorgestellt worden.[5][6]
Modellstand und Einordnung
Wer heute vom Audi RS5 spricht, meint meist den RS5 der B9-Generation als Coupé oder Sportback mit 2,9-Liter-V6-Biturbo. Genau dieses Modell lief bei Audi zuletzt als „until 2024“. Parallel dazu hat Audi 2024 die Mittelklasse neu sortiert: Der Nachfolger der bisherigen A4-Baureihe heißt nun A5. Im Februar 2026 folgte dann ein neuer RS5 als Plug-in-Hybrid mit deutlich höherer Systemleistung.[2][3][5][6]
| Stand | Einordnung |
|---|---|
| B9 RS5 | Facelift-Modell mit 2,9-Liter-V6-Biturbo, 331 kW, 600 Nm, achtstufiger Tiptronic und quattro.[1] |
| Karosserieangebot | Offiziell als RS5 Coupé und RS5 Sportback geführt; beide Modellseiten werden bei Audi als „until 2024“ gelistet.[2][3] |
| Neue Audi-Mittelklasse | Seit 2024 trägt die nächste Verbrenner-Mittelklasse bei Audi den Namen A5 statt A4.[5] |
| Neuer RS5 | Im Februar 2026 stellte Audi einen neuen RS5 als Hochleistungs-PHEV mit 470 kW (639 PS) Systemleistung vor.[6] |
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Für diese Landingpage steht der bekannte RS5 als Coupé/Sportback im Mittelpunkt; die neue Generation dient als zeitliche Einordnung.[2][6]
Technik, Charakter und Fahrgefühl
Der Reiz des Audi RS5 liegt nicht allein in der Leistung, sondern in der Art, wie diese Leistung verpackt ist. Der 2,9-Liter-V6 arbeitet mit zwei Turboladern im Innen-V des Motors, was laut Audi eine besonders direkte Gasannahme unterstützt. Dazu kommen die klassische RS-Mischung aus permanentem quattro-Antrieb, achtstufiger Tiptronic und einer Grundauslegung, die hohe Traktion mit sauberer Längsdynamik verbindet.[1]
Auf dem Papier wirkt das nüchtern, auf der Straße ist es genau die Konfiguration, die den RS5 so breit aufstellt: Er fährt im Alltag souverän und unangestrengt, kann auf der Autobahn brutal anschieben und bleibt selbst auf nasser Fahrbahn erstaunlich gelassen. Wer von heckgetriebenen Coupés kommt, erlebt den RS5 deshalb oft weniger als Showcar, sondern eher als extrem schnelles Präzisionswerkzeug. Genau darin liegt seine eigene Nische.
BMW M4 und Mercedes-AMG C 63 werden oft direkter mit Dramatik, Heckmoment oder maximaler Inszenierung verbunden. Der RS5 setzt stärker auf Zug, Stabilität und Geschwindigkeit ohne große Nervosität. Das ist nicht spektakulärer, aber im Alltag oft einfacher schnell.[1]
Historie und Modelllinie
Die RS5-Idee ist bei Audi eng mit der sportlichen Mittelklasse und mit Motorsportbildern rund um das A5/RS5-Umfeld verbunden. In den 2010er-Jahren etablierte sich der RS5 zunächst als emotionales Hochleistungs-Coupé, später als deutlich vielseitigerer Sportback. In der DTM wurde der Name zusätzlich aufgeladen: Audi gewann mit dem RS5 DTM mehrere Titel und verankerte das Modell noch stärker im Performance-Markenkern.[7]
Für die jüngere Modellgeschichte ist vor allem eines wichtig: Der spätere B9-RS5 wechselte vom frei saugenden V8 auf den aufgeladenen 2,9-Liter-V6. Das brachte nicht nur mehr Drehmoment, sondern verschob auch den Charakter in Richtung Durchzug und Alltagssouveränität. Das Facelift führte zudem das modernisierte MMI-Touch-System ein und hielt die Baureihe technisch bis zum Auslaufen aktuell.[1][2]
Mit der neuen Audi-Namenslogik ab 2024 wurde aus der bisherigen A4-Nachfolge die neue A5-Familie. 2026 erschien darauf aufbauend ein neuer RS5 als Plug-in-Hybrid. Für Fans klassischer Verbrenner-RS markiert der bisherige RS5 damit ziemlich klar das Ende einer Ära.[5][6]
Wo der RS5 im Alltag punktet
1. Schnelligkeit ohne Spezialisten-Allüren
Der RS5 ist schnell, ohne permanent nach Kompromiss zu riechen. Das zeigt sich schon an den offiziellen Daten: 3,9 Sekunden auf 100 km/h, optional 280 km/h Spitze und trotzdem WLTP-Verbrauchswerte, die für diese Leistungsklasse nicht absurd wirken.[1] Wichtiger als die Zahl ist aber der Charakter dahinter: Das Auto liefert seine Performance ohne nervöse Hinterachse, ohne raues Getriebegehacke und ohne den Eindruck, nur auf Landstraße oder Rennstrecke wirklich Sinn zu ergeben.
2. Nutzwert, den man wirklich merkt
Schon das Coupé bietet 410 Liter Kofferraumvolumen, der Sportback kommt auf 465 Liter.[1] Genau deshalb ist der Sportback für viele die vernünftigere RS5-Variante: Er bleibt formal sportlich, fühlt sich aber im Wochenendtrip, beim Flughafentransfer oder beim spontanen Gepäck-Plus deutlich entspannter an. Wer sich generell für Hochleistungsmodelle mit echter Praxisnähe interessiert, landet bei DRIVAR oft nicht nur beim RS5, sondern auch bei Kategorien wie Sportwagen mieten, bei spezifischen Audi-Modellen über Audi RS mieten oder bei extremeren Alternativen wie Audi R8 mieten.
Fakten, Daten und belastbare Kennzahlen
Technische Kerndaten des Audi RS5
| Merkmal | Wert |
|---|---|
| Motor | 2.9 TFSI V6 Biturbo[1] |
| Leistung | 331 kW (450 PS) bei 5.700–6.700/min[1] |
| Drehmoment | 600 Nm bei 1.900–5.000/min[1] |
| Getriebe | 8-Gang-Tiptronic[1] |
| Antrieb | quattro mit selbstsperrendem Mittendifferenzial[1] |
| 0–100 km/h | 3,9 Sekunden[1] |
| 0–200 km/h | 13,7 Sekunden[1] |
| Höchstgeschwindigkeit | 250 km/h, optional 280 km/h[1] |
| WLTP Verbrauch | 9,1 l/100 km Coupé, 9,2 l/100 km Sportback[1] |
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Die Werte beziehen sich auf den offiziellen Audi-Pressestand des überarbeiteten RS5.[1]
Karosserie, Raum und Sicherheit
| Bereich | Daten |
|---|---|
| Coupé Länge / Breite / Höhe | 4,72 m / 1,87 m / 1,37 m[1] |
| Sportback Länge / Höhe | 4,78 m / 1,38 m[1] |
| Kofferraum Coupé | 410 Liter[1] |
| Kofferraum Sportback | 465 Liter[1] |
| Euro-NCAP-Basis A5 | 5 Sterne[4] |
| Erwachsenenschutz | 87 %[4] |
| Kinderschutz | 88 %[4] |
| Safety Assist | 77 %[4] |
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Tests, Stärken, Schwächen und Einordnung
1. Stärken des RS5
Am überzeugendsten ist der RS5 immer dann, wenn man ihn nicht auf eine einzelne Zahl reduziert. Ja, 450 PS sind stark, aber der eigentliche Mehrwert liegt in der Gesamtbalance: frühes Drehmoment, saubere Traktion, hohe Langstreckenqualität und eine Innenraum- und Bedienqualität, die den Wagen auch außerhalb des klassischen Sonntagsautos sinnvoll macht.[1][2]
2. Schwächen des RS5
Genau diese Souveränität kann man auch gegen ihn auslegen. Wer maximale Hinterachs-Action oder eine besonders wilde Charaktermaschine sucht, empfindet den RS5 im Vergleich zu manchen Rivalen als nüchterner. Das ist keine harte Schwäche aus Datenblättern, sondern eine Frage der Erwartung: Der Audi wirkt oft effizient schnell statt dramatisch schnell. Dazu kommt, dass Coupé und Sportback inzwischen ein klar abgeschlossenes Kapitel im Audi-Portfolio sind, was Teile der Kauf- oder Mietmotivation gerade für Fans des „letzten klassischen RS5“ sogar erhöhen kann.[2][3][6]
3. Für wen der RS5 besonders gut passt
Der RS5 passt hervorragend zu Fahrern, die einen echten Performance-Wagen wollen, aber nicht jeden Tag mit den Nebenwirkungen eines kompromisslosen Track-Tools leben möchten. Besonders der Sportback ist deshalb ein hervorragender Sweet Spot: schnell genug für große Zahlen, praktisch genug für reales Leben, hochwertig genug für Business-Kontext und emotional genug für Wochenendfahrten.
Einordnung gegenüber dem neuen RS5
Spannend ist der bisherige RS5 heute auch deshalb, weil sein Nachfolger in eine andere Richtung geht. Der neue RS5 von 2026 ist Audis erster Hochleistungs-Plug-in-Hybrid und liefert mit 470 kW Systemleistung eine neue Größenordnung.[6] Das macht den alten RS5 nicht obsolet, sondern klarer lesbar: Er steht für die späte, ausgereifte Phase des klassischen biturboaufgeladenen Verbrenner-RS in der Mittelklasse.
Wer genau diesen Charakter erleben will, findet in der DRIVAR-Welt meist die spannendste Mischung aus Event, Ausfahrt und Vergleich. Denn in der Praxis erschließt sich der RS5 nicht durch eine Excel-Zelle, sondern durch den ersten harten Zwischenspurt, die Ruhe bei 200 km/h und das Gefühl, ein ernsthaft schnelles Auto trotzdem völlig selbstverständlich bewegen zu können.
FAQ zum Audi RS5
Wie viel Leistung hat der Audi RS5?
Der überarbeitete Audi RS5 der B9-Generation leistet offiziell 331 kW, also 450 PS, und stellt 600 Nm Drehmoment bereit.[1]
Wie schnell beschleunigt der Audi RS5 auf 100 km/h?
Audi gibt für Coupé und Sportback 3,9 Sekunden von 0 auf 100 km/h an. Mit RS-Dynamikpaket liegt die Höchstgeschwindigkeit bei bis zu 280 km/h.[1]
Gibt es den Audi RS5 als Coupé und Sportback?
Ja. Audi führte den RS5 offiziell als Coupé und als Sportback. Beide Modellseiten werden inzwischen als „until 2024“ geführt.[2][3]
Ist der Audi RS5 alltagstauglich?
Ja, besonders als Sportback. Offizielle Gepäckraumdaten von 465 Litern im Sportback und 410 Litern im Coupé zeigen, dass der RS5 deutlich mehr Nutzwert bietet als viele reine Spaßfahrzeuge.[1]
Wie sicher ist die technische Basis des RS5?
Die A5-Baureihe, auf der der RS5 basiert, erhielt bei Euro NCAP fünf Sterne. Ausgewiesen werden 87 Prozent Erwachsenenschutz, 88 Prozent Kinderschutz und 77 Prozent Safety Assist.[4]
Gibt es inzwischen einen neuen Audi RS5?
Ja. Audi stellte im Februar 2026 einen neuen RS5 als Plug-in-Hybrid vor. Er markiert eine neue technische Generation und liegt deutlich über dem bisherigen Modell, was die Systemleistung betrifft.[6]
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Quellen
- Audi MediaCenter: „The sporty spearhead of the product line with a new look: the RS 5 Coupé and RS 5 Sportback“ (Press Kit, 2020)
- Audi MediaCenter: Audi RS 5 Coupé (until 2024)
- Audi MediaCenter: Audi RS 5 Sportback (until 2024)
- Euro NCAP: Audi A5 – Sicherheitsbewertung
- Audi MediaCenter: The new Audi A5 models / neue A5-Familie (2024)
- Audi MediaCenter: The new Audi RS 5: high performance in a hybrid (2026)
- Audi MediaCenter: Motorsport history