Stand: April 2026 F87 Reihensechszylinder

BMW M2 Competition: Zahlen, Daten, Fakten und Tests

Der BMW M2 Competition ist die zugespitzte Version des ohnehin schon fahraktiven F87-Konzepts: kompakte Abmessungen, Hinterradantrieb, Handschalter oder M DCT und erstmals im M2 der aus M3 und M4 abgeleitete S55-Biturbo-Reihensechser mit 410 PS und 550 Nm.[1][2] Genau deshalb ist dieses Modell für viele Enthusiasten der Punkt, an dem der kleine M-Coupé-Gedanke technisch erwachsen wurde – ohne seinen rauen, kurzen und spielerischen Charakter zu verlieren.[4][6]

Antrieb

Motor3,0-Liter R6 Biturbo[1]
Leistung302 kW / 410 PS[1]
Drehmoment550 Nm[1]

Fahrleistungen

0–100 km/h4,4 s manuell / 4,2 s DCT[1]
Höchstgeschwindigkeit250 km/h, optional 280 km/h[1]
Getriebe6-Gang manuell oder 7-Gang M DCT[1]

Format

Länge / Radstand4.461 mm / 2.693 mm[1]
Gewicht DIN/EU1.550 / 1.625 kg[1]
Kofferraum390 Liter[1]

Modell-Updates und saubere Einordnung

WAS DEN M2 COMPETITION TATSÄCHLICH AUSMACHT

Der BMW M2 Competition ist kein bloßes Facelift des ursprünglichen M2 Coupé, sondern die ab 2018 eingeführte Weiterentwicklung mit S55-Motor aus dem M3/M4-Umfeld. BMW positionierte ihn explizit als Nachfolger des M2 Coupé; Ende 2019 folgte mit dem M2 CS nochmals eine leichtere und stärkere Zuspitzung innerhalb derselben F87-Familie.[2][3]

Zeitpunkt Relevante Modellinformation
April 2018 Weltpremiere des BMW M2 Competition mit neuem Reihensechszylinder, 410 PS und 550 Nm.[2]
Sommer 2018 Markteinführung des Modells; BMW nannte den Marktstart für den Sommer 2018.[2]
2018–2019 Das Modell ersetzt das reguläre M2 Coupé in dieser Phase der Baureihe und wird damit zur zentralen F87-M-Variante unterhalb des späteren CS.[2]
November 2019 BMW stellt den M2 CS als noch schärfere Ausbaustufe mit 450 PS, Carbon-Komponenten und optionalen Cup-Reifen vor.[3]

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Wichtig für die Einordnung am Gebraucht- und Erlebnismarkt: Der M2 Competition ist die entscheidende Brücke zwischen dem ersten M2 und dem späteren CS – technisch näher am großen M als der ursprüngliche M2.[2][6]

Technik, Charakter und Bedeutung innerhalb der M-Historie

Der Reiz des BMW M2 Competition liegt darin, dass seine Daten auf dem Papier ziemlich klar sind, sein Charakter auf der Straße aber deutlich komplexer wirkt. Offiziell arbeitet unter der Haube ein 2.979 cm³ großer Reihensechszylinder mit M TwinPower Turbo, Valvetronic und Double-VANOS; die Maximalleistung von 302 kW und das Drehmomentplateau von 550 Nm liegen in einem Bereich, der dem kompakten Zweitürer spürbar mehr Ernsthaftigkeit verleiht als dem frühen M2.[1][2]

BMW kombinierte das Ganze mit Hinterradantrieb, Active M Differential, M-spezifischer Vorder- und Hinterachskinematik sowie 19-Zoll-Rädern mit 245er-Reifen vorn und 265ern hinten.[1] Das Ergebnis ist kein neutral weggedämmter Alleskönner, sondern ein kurzes, lebendiges Auto mit deutlichem Eigencharakter. Genau deshalb taucht der M2 Competition in vielen Diskussionen nicht als rationalster, sondern als emotional schlüssigster kleiner M auf.[4][6]

Wer den Wagen aus Fahrersicht mit aktuellen Angeboten vergleichen möchte, findet bei DRIVAR sowohl eine Übersicht zum BMW M mieten als auch standortbezogene Einstiege wie Sportwagen mieten in Frankfurt oder die allgemeine Rubrik Sportwagen mieten. Das hilft vor allem dann, wenn nicht nur der M2 Competition selbst, sondern auch seine Position im BMW-M- und Sportwagen-Umfeld interessant ist.[8][9][10]

KERNGEDANKE DES MODELLS

Die wesentliche technische Aufwertung gegenüber dem ersten M2 ist der S55-basierte Motor. BMW selbst verweist auf die Nähe zum M3/M4-Antrieb, evo beschreibt genau diesen Schritt als das fehlende Puzzleteil, das dem M2 erst die volle Motorsport-Glaubwürdigkeit gibt.[2][6]

Historie des BMW M2 Competition

Innerhalb der kleinen M-Coupés markiert der M2 Competition den Moment, in dem BMW die kompakte Plattform konsequent in Richtung „echtes M-Auto“ schob. Das ursprüngliche M2 Coupé kam bereits sehr gut an, doch die Competition-Version ersetzte dieses Modell und legte in genau den Punkten nach, die Puristen wichtig waren: Motor, Kühlung, Sitzoptionen, Lenkungs- und Fahrdynamik-Abstimmung.[2]

KURZE TIMELINE

2018: Vorstellung des M2 Competition mit 410 PS und 550 Nm.[2]
2018: Markteinführung im Sommer.[2]
2019: Der M2 CS wird angekündigt und setzt als 450-PS-Spitze noch einen drauf.[3]

Warum der M2 Competition bis heute so stark diskutiert wird

1. Weil er alte M-Tugenden in ein modernes Paket übersetzt

Kurzer Radstand, Hinterradantrieb, kräftiger Reihensechser und kompakte Außenmaße – das ist eine Rezeptur, die im heutigen Markt seltener geworden ist. Top Gear beschreibt den M2 Competition als das Auto, das sich viele vom ursprünglichen M2 von Anfang an gewünscht hätten, evo spricht vom endlich eingelösten Versprechen des kleinen M-Coupés.[4][6]

2. Weil er nicht steril perfekt ist, sondern engagiert gefahren werden will

Genau darin liegt sein Appeal: Der M2 Competition wird in Tests nicht als gelassener Gran Turismo beschrieben, sondern als agiles, kompaktes und spürbar involvierendes Auto. Top Gear lobt Motor, Handling und die akzeptable Alltagstauglichkeit; evo hebt die zusätzliche Präzision im Chassis hervor und beschreibt das Gesamtpaket als deutlich begehrenswerter als den frühen M2.[4][6][7]

Zahlen, Daten und belastbare Fakten

Technische Kerndaten

Merkmal Wert
Karosserie / Sitzplätze 2 Türen / 4 Sitze[1]
Motor Reihensechszylinder, 2.979 cm³, M TwinPower Turbo[1]
Leistung 302 kW / 410 PS bei 5.250–7.000 U/min[1]
Drehmoment 550 Nm bei 2.350–5.200 U/min[1]
Beschleunigung 0–100 km/h 4,4 s manuell / 4,2 s mit M DCT[1]
Höchstgeschwindigkeit 250 km/h, mit M Driver’s Package 280 km/h[1]
Gewicht (DIN/EU) 1.550 / 1.625 kg, DCT 1.575 / 1.650 kg[1]
Abmessungen (L/B/H) 4.461 / 1.854 / 1.410 mm[1]
Radstand 2.693 mm[1]
Kofferraum 390 Liter[1]
Verbrauch kombiniert (ECE) 10,0–9,9 l/100 km manuell, 9,2 l/100 km mit M DCT[1]

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Die offiziellen Werte stammen aus dem BMW-Spezifikationsblatt für den M2 Competition; Verbrauchs- und CO₂-Werte sind dort als ECE-/homologationsbezogene Angaben ausgewiesen.[1]

Alltag, Fahreindruck und Einordnung

Bereich Einordnung
Alltagstauglichkeit Vier Sitzplätze und 390 Liter Kofferraum machen den M2 Competition alltagstauglicher, als seine Optik zunächst vermuten lässt.[1][7]
Motorcharakter Der S55-basierte Antrieb verleiht dem Auto mehr Ernst, Breite im Drehmomentkeller und deutlich mehr M-Nähe als dem ursprünglichen M2.[2][6]
Handling Top Gear lobt das Handling ausdrücklich; evo beschreibt die Chassis-Abstimmung als präziser und besser ausnutzbar als zuvor.[4][6]
Komfort Die Federung gilt als straff, aber nicht grob. Top Gear nennt die Dämpfung progressiv und im Alltag brauchbar.[5]
Position im M-Programm Der M2 Competition ist innerhalb der F87-Reihe die reifere, technisch schärfer gezeichnete Kernversion vor dem nochmals extremeren M2 CS.[2][3]

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Tests und Stimmen aus Fachmedien

Top Gear: der M2, den viele von Anfang an wollten

Top Gear formuliert den Kern des M2 Competition sehr deutlich: Für die Redaktion ist er das Auto, das sich viele Enthusiasten bereits vom ursprünglichen M2 erhofft hatten. Gelobt werden vor allem Motor, Handling, Lenkgefühl und die Tatsache, dass das Auto trotz seiner Schärfe nicht überzogen unkomfortabel wirkt.[4][5]

evo: endlich mit echtem M-Motor

evo sieht die Competition-Version als entscheidenden Entwicklungsschritt. Der Wechsel auf den aus M3 und M4 abgeleiteten Antrieb gilt dort als das lange fehlende Element, das den M2 vom sehr guten kompakten Sportcoupé zum vollständig überzeugenden kleinen M-Auto hebt.[6]

Spätere Rückschau: starke Fahrmaschine mit überraschend viel Nutzwert

In der späteren Einordnung beschreibt evo den M2 Competition als enthralling machine – also als mitreißendes Fahrerauto – und betont zugleich, dass Platz für vier Personen und brauchbares Gepäckvolumen vorhanden sind. Genau diese Doppelrolle aus Spaßgerät und real nutzbarem Coupé ist bis heute ein starkes Argument für das Modell.[7]

Für wen der BMW M2 Competition besonders interessant ist

Interessant ist der M2 Competition vor allem für Fahrer, die kein steril überhöhtes Supersportwagen-Erlebnis suchen, sondern ein kompaktes, reaktionsschnelles und mechanisch spürbares Auto. Wer ein langes GT-Coupé mit maximaler Ruhe sucht, landet eher anderswo. Wer dagegen kompakte Maße, starke Motorcharakteristik, Hinterradantrieb und echtes M-Gefühl in einer noch überschaubaren Fahrzeuggröße will, findet im M2 Competition eines der markantesten Angebote seiner Zeit.[4][6]

Worauf man bei der Einordnung achten sollte

Die Faszination des M2 Competition entsteht nicht allein aus der Beschleunigung. 410 PS sind objektiv stark, doch entscheidend ist die Kombination aus kurzer Karosserie, breiter Spur, drehmomentstarkem Biturbo-Reihensechser und der klaren Ausrichtung auf den Fahrer. Das macht ihn nicht automatisch zum besten Auto für jeden Einsatzzweck, aber sehr wohl zu einem der charakterstärksten kompakten Performance-Coupés seiner Epoche.[1][4][7]

DRIVAR-Einordnung für Erlebnisfahrer

Für die Erlebnis- oder Wochenendperspektive passt der M2 Competition gut in das Umfeld von BMW-M-Fahrzeugen, die bei DRIVAR stark nachgefragt werden. Die Plattform bündelt BMW-M-Modelle deutschlandweit, zeigt lokale Einstiege für Ballungsräume wie Frankfurt und ordnet den M2 gleichzeitig im größeren Feld der mietbaren Sportwagen ein.[8][9][10]

FAQ zum BMW M2 Competition

Was ist der wichtigste Unterschied zwischen BMW M2 und M2 Competition?

Der entscheidende Unterschied ist der Antrieb: Der M2 Competition bekam den S55-basierten Reihensechszylinder mit 410 PS und 550 Nm und ersetzte damit das frühere M2 Coupé im Modellprogramm.[2][1]

Wie schnell ist der BMW M2 Competition von 0 auf 100 km/h?

Laut BMW benötigt der M2 Competition 4,4 Sekunden mit Handschaltung und 4,2 Sekunden mit dem optionalen 7-Gang M DCT.[1]

Ist der BMW M2 Competition alltagstauglich?

Er ist kein Komfort-Coupé im klassischen Sinn, aber durchaus alltagstauglich: BMW nennt vier Sitzplätze und 390 Liter Kofferraum, evo spricht zusätzlich von room for four and a fair bit of luggage.[1][7]

Gab es nach dem BMW M2 Competition noch eine schärfere F87-Version?

Ja. Ende 2019 stellte BMW den M2 CS als stärkere und stärker fokussierte Version mit 450 PS, Carbon-Komponenten und zusätzlicher Track-Nähe vor.[3]

Warum hat der BMW M2 Competition unter Enthusiasten einen so guten Ruf?

Weil er kompakte Abmessungen, Hinterradantrieb und einen sehr kräftigen Reihensechszylinder mit einem bewusst engagierten Fahrerlebnis verbindet. Fachmedien wie Top Gear und evo loben genau diese Mischung aus Motor, Handling, Präzision und Charakter.[4][6]

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Paul
Paul

Jahrgang 1983, Automobilenthusiast seit über 25 Jahren. Studium Wirtschaftsingenieur Logistik und Maschinenbau (Universität Magdeburg). Technik und Performance sind mein Antrieb: Ich verbinde Ingenieursdenken mit Business-Sinn.

Quellen

  1. BMW Group PressClub – BMW M2 Competition Specifications (2018)
  2. BMW Group PressClub – The First Ever BMW M2 Competition (2018)
  3. BMW Group PressClub – BMW at the Los Angeles Auto Show 2019 / M2 CS
  4. Top Gear – BMW M2 Competition review
  5. Top Gear – BMW M2 Competition: Driving, engines & performance
  6. evo – 2018 BMW M2 Competition: still want that Audi RS3?
  7. evo – Used BMW M2 Competition (F87, 2018–2020) review
  8. DRIVAR – BMW M mieten
  9. DRIVAR – Sportwagen mieten in Frankfurt
  10. DRIVAR – Sportwagen mieten