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Die Corvette 2023

Corvette C8 Stingray mieten

Die Corvette 2023, ihre Jubiläums-Extras und ein letztes Geleit für die Z06

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Die Ingenieure der Corvette haben seit mehr als acht Generationen die Grenzen der motorischen Leistung, des Stils aber auch der Fahrkultur immer wieder weiterentwickeln können, und im Grunde genommen haben sie niemals einen leidenschaftlichen Verehrer und Käufer enttäuscht. Erst Ende März diesen Jahres erhielt Chevrolet den Auftrag, den neuen Stingray 2023 umzusetzen, der neben den optionalen Extras, auch dem 70-jährigen Jubiläum der Erfolgsmarke huldigen soll. Im Gleichschritt wurde auch eine Erhöhung des Grundpreises um mehr als 1.000 US-Dollar bekannt gegeben.

Die neu errechneten Kosten belaufen sich daher im Moment auf rund 63.195 US-Dollar, ein Preis, der immer noch viel zu hoch für einen durchschnittlichen Sportwagen ist, der aber dennoch mit einem leistungsstarken 490-PS-V8-Motor und einem Paddelschaltgetriebe ausgestattet ist. Preislich gesehen beginnt der 1LT Stingray bei 61.900 US-Dollar, aber durch die obligatorische Preissteigerungen von 1.295 US-Dollar erhöhen sich daher die Anschaffungskosten 63.195 US-Dollar.

2LT und 3LT

Die anderen Fahrzeugtypen, die weiterhin zur Verfügung stehen werden, sind der 2LT, der für 70.445 US-Dollar erstanden werden kann, und der 3LT, dessen unverhandelter Preis sich auf 75.095 US-Dollar beläuft. Wird zusätzlich das „70-jährige Jubiläumspaket“ hinzugenommen, so erhöhen sich die Kosten auf rund 80.000 US-Dollar. „Chevy“ hat den Preis für das Z06-Modell noch nicht bekannt gegeben, aber dieser sollte nicht zu besorgniserregend sein, da die Preismodelle immer mit dem Stingray begonnen haben, gefolgt vom Z06 und dann dem Grand Sport.

Die Käufer des Stingray können anschließend zwischen einem Coupé oder einem Cabrio mit faltbarem Hardtop wählen. Das Dach des Coupés lässt sich abheben, sodass Sie immer noch ein fast „Cabrio-Erlebnis“ haben werden, und dadurch die zusätzlich möglichen Ausgaben für ein Upgrade auf den 2LT oder 3LT verwenden können. Sie müssen sich dann nur noch entweder für den 3LT oder den Z06 entscheiden, wenn Sie sich eine der Jubiläumsausgaben von Chevrolet genehmigen wollen. Man gönnt sich ja sonst nichts!

Die Jubiläumsangebote

Chevrolet plant, die Corvette zum 70-jährigen Jubiläum ganz besonders herauszuputzen. Dies soll schon bei der Lackierung der Außenfarben beginnen, bei der Sie aber nur zwei Auswahlmöglichkeiten haben werden – „Carbon Flash Metallic“ oder den brandneuen „White Pearl Metallic Tri-Coat“. Wenn dies für Sie zu eintönig sein sollte, so können Sie auch bei den optional erhältlichen Streifen zuschlagen.

Darüber hinaus werden die Räder durch besondere Mittelkappen, ein dunkles Ende und einen roten Abschlusstreifen gekennzeichnet. Der Hersteller verspricht zusätzlich ein spezielles Corvette-Kreuzflaggen Logo zum 70-jährigen Jubiläum, rote Bremssättel, einem kundenspezifischen Gepäckset mit roten Nähten und einem roten Stoßstangenschutz sowie eine Kofferraumabdeckung.

Allerdings gibt es nicht alle Jubiläums-Extras zum Nulltarif. Die Streifen bekommen Sie beispielsweise für 995 US-Dollar, während das Komplettpaket für den 3LT stattliche 6.000 US-Dollar ausmacht. Die neuen 20-Speichen-Raddesigns der Stingray sind ab 3.195 USD zu haben, die „Ultra Bright Machined“ für 1.995 USD, in Satinschwarz und mit roten Streifen für 1.495 USD oder glänzende schwarze Designs für 995 USD.

Infotainment und Konnektivität

2023 werden die „Vettes“ auch mit einem „Infotainment 3 plus System“ des Herstellers ausgestattet sein. Damit können Sie Apple CarPlay mit Ihrem iPhone einrichten oder Ihr Android-Auto mit weiteren Android-Geräten verknüpfen. Außerdem können Sie Ihr Fahrzeug mit maßgeschneiderten User-Einstellungen für jeden einzelnen Fahrer personalisieren, sodass Sie nicht alles neu einrichten müssen, wenn die Schlüssel ihren Besitzer wechseln.

Ein 8,0-Zoll-Touchscreen mit anpassbaren Symbolen, einer Spracheingabe und genügend Platz zum Herunterladen weiterer Apps, ist bedienungsfreundlich in das Dashboard integriert. Auch ein integrierter mobiler 4G-LTE-Hotspot sorgt im Wageninneren für zusätzlichen Komfort, denn dann können Ihre Beifahrer und Begleiter nach Lust und Laune Videos streamen, verschiedene Online-Inhalte herunterladen, eventuell sich auch an den neuesten Online-Casinospielen versuchen und vieles mehr im Internet erledigen können. Dies ermöglicht dann Ihre externe Wi-Fi-Verbindung.

Sie werden sich glücklich schätzen, zwei Bose-Stereoanlagen vorzufinden, die einerseits mit einer Standardkonfiguration mit 10 Lautsprechern, oder andererseits mit einem optionalen System mit 14 Lautsprechern ausgestattet sein werden.

Darüber hinaus werden alle 2023er Corvettes mit dem Performance Data Recorder (PDR)-System von Chevrolet ausgestattet sein, welches sich im Innenraum des Fahrzeugs befindet, und eine hochauflösende 720p-Kamera enthält, die all Ihre Blickwinkel in Echtzeit aufzeichnet.

Das PDR-System umfasst auch ein integriertes Kabinenmikrofon, eine eigenständige Telemetrie-Kamera, einen 5-Hertz-GPS-Empfänger (fünfmal schneller als das In-Dash-GPS) und einen SD-Steckplatz. Und wozu das Ganze? Nur so können Sie jeden bedeutenden Moment aufzeichnen, von Ihren Heldentaten auf der Rennstrecke bis hin zu stundenlangen Überlandfahrten.

Innenraum, Komfort und Kofferraum

Der zweisitzige Innenraum des Chevrolet Stingray unterscheidet sich nicht so sehr vom jenem des Z06. Dieser wird sich sehr futuristisch anfühlen mit all dem Leder, Wildlederimitat, Echtmetallverzierungen und den ausgefallenen genähten Dachhimmeln.

Die Kohlefaser-Lenkung ist bewusst nicht rund gehalten und die meisten Elemente des Innendesigns sind auf den Fahrer zugeschnitten. Hier sticht insbesondere der große Infotainment-Touchscreen ins Auge, der für einen einfachen und verkehrssicheren Zugriff entwickelt wurde. Aber auch eine erquickliche Anzahl von weiteren Bedienungselementen verteilen sich im Cockpit. Und besonders in den heißen Jahreszeiten ist es vom großen Vorteil, dass das Klimasteuersystem des Fahrers leicht erreichbar und bedienbar ist.

In den Innenräumen aller 2023er Corvettes wird eine kleine, aber feine Gedenkgrafik zum 70-jährigen Jubiläum angebracht sein, die sich im Bereich der unteren Heckscheibe befinden wird. Aber ebenso im Wageninneren wird sich eine Gedenkkennung auf den mittleren Lautsprechergitter befinden.

Gleicher Motor, bessere Leistung

Obwohl der Chevy immer noch mit dem 6,2-Liter-V-8-Motor für den Stingray vorgesehen hat, wurde dieser ins Heck verfrachtet, und kann so ein gewisses Supersportwagen-Feeling verbreiten, das mit Sicherheit zu seinem Äußeren passt. Dieser liefert mindestens 637 nm Drehmoment bei 490 PS. Diese Werte können beim 2LT und 3LT um einiges höher sein.

Die Modelle 2LT und 3LT verfügen außerdem über einen Dual-Mode-Leistungsauspuff, ein elektronisches Hinterachsen-Differenzial mit begrenztem Schlupf und deutlich aggressivere Bremsen. Darüber hinaus setzt Chevrolet erstmals ein automatisches Achtgang-Doppelkupplungsgetriebe bei der Corvette ein.

Mit so viel Leistung unter der Motorhaube werden Sie davon ausgehen können, dass Sie in 2,6 Sekunden die 100 km/h erreichen werden.

Etwas anders sehen diese Werte beim Z06 aus. Chevrolet kündigte an, einen innovativen und mutigen Schritt zu riskieren, und den Z06 mit dem weltweit stärksten V8-Hochdrehzahl-Saugmotor auszustatten. Der als „LT6“, Chevys 5,5-Liter-Achtzylinder, bezeichnete Dual-Overhead-Cam-Motor wird dafür sorgen, dass der Z06 niemals gleich klingt. Das setzt allerdings voraus, dass Sie sich auch für diesen Wagen begeistern können.

Z06 und die Gerüchte über das Ende

Seit längerer Zeit kursieren immer wieder Gerüchte, dass Chevrolet den LT6-Motor nicht mehr lange im Produktionszyklus beibehalten kann. Die angekündigten Chevys, die bereits vorbestellt wurden, sollen nun in E-Ray-Reservierungen (die erste Hybridkorvette) umgewandelt werden. Dies ist angeblich vor allem auf eine Verschärfung der Gesetzgebung (Umwelt!) und weitere bevorstehende legislative Änderungen im Jahr 2024 zurückzuführen. Dies alles würde eine mehr als kurze Lebensdauer für den LT6-Motor bedeuten.

Interessanterweise wurde diese Ankündigung in einem Artikel vom 1. April veröffentlicht. Daher fragen wir uns noch immer, ob wir hier nicht einem guten, oder wenn man so will, schlechten, Aprilscherz auf dem Leim gegangen sind haben. Da die Presseabteilung von Chevrolet seit diesem Datum keine weiteren offiziellen Erklärungen bekannt gegeben hat, ist es im Moment doch noch ein wenig zu früh, um irgendwelche Schlüsse aus dieser Ankündigung zu ziehen. Aber eines ist sicher: Auch wenn die Tage auf den Schnellstraßen des LT6 gezählt sein sollten, Chevrolet beabsichtigt auf jeden Fall, ihm ein letztes glorreiches und mächtiges Gebrüll zu verpassen.

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