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Formel 1

Formel 1: Was hat es mit dem W13 von Mercedes auf sich?

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Zum Auftakt der Formel 1-Saison in 2022 gab es vor allem ein Gesprächsthema: Das neue Design des Mercedes-Autos. Die ungewohnte Form der Seitenkästen fiel jedem geschulten Auge sofort auf. Selbst der Sportdirektor und seine Crew, die das Regelwerk für die technische Ausstattung kreiert haben, staunen nicht schlecht. Auch wenn ein solch innovatives Konzept wie das von Mercedes alles andere als erwartet wurde, bewegt sich dieses vollständig im legalen Rahmen. 

Neues Regelwerk für die Formel 1 2022

Das Regelwerk für die Formel 1 2022 hat sich so stark verändert wie seit Jahren nicht mehr. Wesentliche Korrekturen gab es bei den Regeln zur Aerodynamik und außerdem wurde der Kostendeckel enger gespannt. Der Hintergrund dieser Änderung liegt darin begraben, dass der Wettbewerb fairer gestaltet werden sollte. In den letzten Jahren waren es immer dieselben Teams, die den Titel nach Hause geholt haben. Diese Vorhersehbarkeit stieß den Fans bitter auf. Auch Motorsport-Wetten auf Formel 1 wurden etwas eintönig, da der Sieger leicht bestimmt werden konnte. Mit dem neuen Regelwerk soll hier Abhilfe geschaffen werden. 

Damit nicht immer nur das Team gewinnt, das das meiste Geld investieren kann, wurde eine maximale Grenze für die erlaubten Ausgaben festgelegt. Hinzu kommt, dass durch die neuen Aerodynamik-Regeln die Aufwirbelung der Luft reduziert wird. Auf diese Weise haben nachfolgende Autos keinen erheblichen Nachteil mehr und Überholvorgänge können leichter vollzogen werden. 

Durch das geänderte Regelwerk waren die einzelnen Teams gezwungen, komplett neue Autos zu entwickeln. Mercedes hat dies auf besonders kreative Weise gemacht und dabei großes Aufsehen erregt. 

Das innovative Aerodynamik-Konzept von Mercedes

Sowohl Sportchef Ross Brawn als auch der technische Leiter Pat Symonds haben eingeräumt, dass sie von dem von Mercedes gewählten Ansatz zum Aerodynamik-Konzept überrascht gewesen sind. Das Design der Seitenkästen und die damit einhergehende Funktionsweise, wie die Luft zur Kühlung unter das Auto geleitet wird, werden als innovativ beschrieben. Mercedes selbst, bzw. der technische Direktor Mike Elliot bewahrt Stillschweigen zum neuen Konzept. Sicher werde die Konkurrenz irgendwann erfahren, was hinter den ungewöhnlich aussehenden Seitenkästen steckt. Doch bis dahin wolle man sich zurückhalten. 

Auch wenn wir nicht wissen, was sich genau hinter den auffallenden Seitenkästen verbirgt, ist sicher, dass dieses regelkonform ist. Bevor das spezielle Konzept beim W13 eingebaut wurde, hatte sich Mercedes bei den Zuständigen der FIA (Automobil-Weltverbands) rückversichert, ob dabei gegen keine der Regelungen verstoßen würde. Die Antwort darauf war eindeutig: Vollkommen legitim.

Warum der kleine Seitenkasten?

Laut Elliott habe man sich für einen verhältnismäßig kleineren, direkt am Chassis befindlichen Seitenkasten entschieden, damit die Luftwirbel, die vom Vorderrad ausgelöst werden, nicht direkt an diesem vorbeiströmen. Die Größe der Seitenkästen ist es aber, die viele Beobachter ins Grübeln bringen. Die Frage ist, wie es Mercedes geschafft hat, alles Notwendige wie Kühler und Elektronik dort unter zu bringen.

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Die Elektronik muss dort nicht unbedingt untergebracht werden, denn diese kann auch unter das Cockpit verlagert werden, was beim W13 von Mercedes vermutlich geschehen ist. Wie genau hier die maximale Kühlkraft herausgeholt werden kann, konnten wir bislang leider noch nicht in Erfahrung bringen. 

 



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