Range Rover: Zahlen, Daten, Fakten und Tests
Range Rover steht heute nicht nur für ein einzelnes Modell, sondern für eine ganze Familie luxuriöser SUVs – vom kompakten Evoque bis zum Sport und dem großen Range Rover. Auf dieser Seite findest du die wichtigsten technischen Eckdaten, eine klare Einordnung der Varianten, reale Alltags-Checks (Platz, Komfort, Assistenz, Laden) und die belastbarsten Zahlen aus Herstellerdokumenten und Crash-Tests – alles mit Quellenverweisen zum Nachlesen.[9]
Antrieb & Leistung (Beispielwerte)
Neues & Updates rund um Range Rover
Die Range-Rover-Familie entwickelt sich eher evolutionär: große Technik-Sprünge kommen über Antriebsvarianten (inkl. Plug-in-Hybrid), Software (OTA-Updates) und Infotainment-Generationen. Ein greifbares Beispiel ist der Evoque (24MY) mit neuem, „floating“ 11,4-Zoll Curved-Glass-Touchscreen – ein klarer Schritt Richtung weniger Tasten und mehr zentraler Bedienlogik.[6]
| Update/Trend | Warum es relevant ist |
|---|---|
| Wireless Software Updates (OTA) via Pivi Pro[5] | Funktionen, Stabilität und einzelne Steuergeräte-Updates können per Systemupdate nachgereicht werden – ohne Werkstattbesuch für viele Update-Typen.[5] |
| Evoque 24MY: 11,4″ Curved-Glass-Touchscreen[6] | Größere, zentrale UI – viele Funktionen wandern in die digitale Ebene; wichtig für Bedienlogik und „gefühlte Modernität“ im Alltag.[6] |
| Sport PHEV: DC-Laden „unter einer Stunde“ (Herstellerangabe)[4] | Für Plug-in-Hybride ist Ladegeschwindigkeit oft der Engpass. Schnellladen senkt den Zeitaufwand, wenn du die elektrische Strecke wirklich nutzen willst.[4] |
| Range Rover Sport: Euro NCAP Ergebnis (2022)[8] | Crash- und Assistenztests liefern eine externe Referenz zur Sicherheitsleistung – besonders wertvoll, weil unabhängig vom Hersteller.[8] |
| Anhängelast bis 3.500 kg (modell-/konfigurationsabhängig)[1] | Für Pferdeanhänger, Boots-Trailer oder schwere Lasten ist das eine Kernzahl – wichtig: immer Achslasten und Zuladung im konkreten Fahrzeugschein prüfen.[1] |
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Hinweis: Bei Range Rover variieren Details stark nach Modell (Evoque/Velar/Sport/Range Rover), Motorisierung und Markt. Wo möglich, sind Werte aus offiziellen technischen Datenblättern belegt; für deine konkrete Konfiguration gilt immer das jeweilige Datenblatt bzw. die Zulassung.[1]
Details & Technik: So ordnest du Range Rover richtig ein
„Range Rover“ wird im Alltag oft als Synonym für den großen Range Rover verwendet – offiziell ist es aber eine Modellfamilie. Das ist wichtig, weil sich Charakter und Einsatzzweck stark unterscheiden: Evoque = urban und kompakt, Sport = dynamischer, der große Range Rover = Komfort-Flaggschiff. Diese Einordnung hilft dir, beim Mieten oder Vergleichen nicht an der falschen Stelle zu optimieren (z. B. zu groß für Parkhaus-Alltag – oder zu klein für Reisegepäck).[9]
Für City/Komfort mit modernem Infotainment: Evoque (24MY) setzt sichtbar auf den 11,4″ Curved-Glass-Touchscreen.[6] Für sportliche Langstrecke und „Schnellstraße mit Souveränität“: Sport, u. a. mit PHEV-Optionen und Herstellerangaben zum DC-Laden.[4] Für maximale Ruhe, Platz und Präsenz: der große Range Rover – inkl. Anhängelast bis 3.500 kg (je nach Version).[1]
1) Antriebe: PHEV als „Realitäts-Check“, nicht als Buzzword
Plug-in-Hybrid kann beim Range Rover (und je nach Modell auch beim Sport) zwei Welten verbinden: kurze Wege elektrisch, lange Strecken ohne Reichweitenstress. Entscheidend sind dabei weniger Marketingwerte als drei praxisnahe Punkte: (a) Wie konsequent lädst du wirklich? (b) Passt die Ladeinfrastruktur zu deinem Profil? (c) Wie hoch ist die Systemleistung und wie fühlt sich die Leistungsabgabe an? Offizielle Datenblätter zeigen beim Range Rover PHEV (Beispiel: P460e/P550e) neben AWD auch Leistungs- und Drehmomentwerte bis 550 PS und 800 Nm.[1]
2) Offroad & Zug: Zahlen, die du wirklich brauchst
Bei SUVs werden oft PS und 0–100 diskutiert – in der Praxis zählen bei Range Rover aber häufig andere Kernwerte: Anhängelast, Dachlast, Wattiefe und die Robustheit der Konfiguration. Herstellerangaben führen beim Range Rover u. a. eine maximale Anhängelast von 3.500 kg (modellabhängig) sowie eine Wattiefe von 750 mm und „Deep Fording“ bis 900 mm auf.[1][2]
Historie: Warum der Name Range Rover so stark ist
Der Range Rover startete 1970 als erste Generation dessen, was später das Segment „luxuriöser Geländewagen“ prägte. Frühere Range Rover waren nicht als Luxusobjekt gedacht – die Premium-Ausrichtung entwickelte sich über die Jahre deutlich weiter, während die Grundidee „komfortabel und geländefähig“ blieb.[9][11]
| Jahr | Meilenstein (kurz) |
|---|---|
| 1970 | Start der Range-Rover-Ära (erste Generation / später „Classic“ genannt).[11] |
| 1981 | 4-Türer wird regulär verfügbar – wichtiger Schritt Richtung Familien- und Langstreckenfahrzeug.[11] |
| Seit 2005 | Range Rover Sport etabliert sich als sportlichere Auslegung der Idee „Range Rover“. (Historischer Überblick.)[10] |
| Seit 2021 | Aktuelle Range Rover Generation (L460) als technischer Neustart im Portfolio (Überblick).[10] |
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Warum Range Rover im Alltag „anders“ wirkt
Komfortlogik: Ruhe, Federung, Reisegefühl
Viele Käufer (und Mieter) suchen beim Range Rover vor allem das „Reisegefühl“: hohe Sitzposition, leises Cruisen, viel Platz. Offizielle Datenblätter zeigen neben Leistungswerten auch Nutzwerte wie Ladevolumen und Abmessungs-/Capability-Daten, die genau dieses Langstreckenprofil stützen – etwa Höhe (Standard Ride Height) sowie Kofferraumvolumina (je nach Wheelbase/Bestuhlung).[2] Wenn du primär komfortabel reisen willst, kann die Entscheidung „großer Range Rover vs. Sport“ stärker über Platz/Komfort fallen als über Leistungsdaten.
Digitalisierung: Pivi Pro, Updates, Bedienphilosophie
Moderne Range Rover setzen stark auf Software: Land Rover beschreibt explizit, dass Updates über das Infotainment (Pivi Pro) eingespielt werden können – teils als Wireless/OTA-Updates. Das ist nicht nur Komfort, sondern auch ein Faktor für langfristige Stabilität und Feature-Stand (je nach Fahrzeug/Markt).[5] Beim Evoque ist der Schritt besonders sichtbar: Der 11,4″ Curved-Glass-Touchscreen rückt viele Funktionen in die UI, inklusive dauerhaft sichtbarer Sidebar-Logik für zentrale Einstellungen (Herstellerkommunikation).[6]
Fakten: Zahlen, Daten & Werte (kompakt)
Technische Kernwerte (Range Rover – Datenblatt-Beispiele)
| Wert | Angabe (Beispiel) |
|---|---|
| Antrieb | Allrad (AWD)[1] |
| PHEV-Leistung (P460e / P550e) | 460 PS / 550 PS[1] |
| PHEV-Drehmoment (P460e / P550e) | 660 Nm / 800 Nm[1] |
| Anhängelast (max.) | 3.500 kg[1] |
| Dachlast (inkl. Cross Bars) | 100 kg[1] |
| Wattiefe / Deep Fording | 750 mm / 900 mm[2] |
| Fahrzeughöhe (Standard Ride Height) | 1.870 mm[2] |
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Die Werte sind aus offiziellen Land Rover Unterlagen entnommen; je nach Rad-/Reifenpaket, Motorisierung, Wheelbase und Ausstattung können Abweichungen auftreten.[1]
Motoren & Einordnung (Range Rover Sport – Auszug)
| Variante | Kernpunkt |
|---|---|
| P440e AWD (PHEV) | Plug-in-Hybrid im Modellmix; Werte in Broschüre inkl. Verbrauch/CO₂ nach WLTP-Kontext.[3] |
| D250 / D300 (Diesel MHEV) | Diesel-Mildhybrid als Langstreckenoption (Auszug).[3] |
| P530 (V8) | Leistungsorientierte Spitze im Auszug der Broschüre (V8).[3] |
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Tests & Eindruck: Was externe Quellen wirklich beitragen
Wenn du eine externe Messlatte willst: Euro NCAP liefert Crash- und Assistenzbewertungen mit Detailkommentaren (z. B. zum Frontalcrash, Kompatibilität als „impact partner“ usw.). Für den Range Rover Sport (2022) sind die Ergebnisse öffentlich einsehbar – das ist deutlich aussagekräftiger als Werbeaussagen.[8]
Beim Range Rover Sport nennt die Herstellerseite DC-Schnellladen „in unter einer Stunde“ (Kontext: PHEV). Das ist eine nützliche Orientierung – in der Praxis hängen Ladezeiten aber von Temperatur, Ladeleistung, Batteriestand und Infrastruktur ab.[4]
Range Rover mieten: So findest du schnell das passende Setup
Wenn du bei DRIVAR stöberst, hilft eine einfache Entscheidungslogik: City & Parkhäuser → tendenziell kompakter (Evoque/Velar), Langstrecke & Familie → Komfort/Platz priorisieren (großer Range Rover), „Driver’s SUV“ → Sport. Für den Einstieg kannst du dir auf DRIVAR direkt die Range-Rover-Übersicht ansehen (Range Rover mieten) oder dich im allgemeinen SUV-Portfolio orientieren (SUV mieten). Für einen konkreten Eindruck lohnt auch ein Modell-Listing wie z. B. Range Rover Vogue mieten in Berlin.
FAQ: Häufige Fragen zum Range Rover
Ist „Range Rover“ ein Modell oder eine Modellfamilie?
Beides – im Sprachgebrauch ist oft der große Range Rover gemeint, offiziell steht „Range Rover“ aber auch für die Modellfamilie (u. a. Evoque, Sport). Für Technikdaten immer das konkrete Modell prüfen.[9]
Wie hoch ist die Anhängelast beim Range Rover?
In offiziellen technischen Unterlagen werden (modell-/konfigurationsabhängig) bis zu 3.500 kg maximale Anhängelast genannt. Für deinen Use-Case immer Zuladung, Achslasten und Eintragungen im Fahrzeugschein beachten.[1]
Wie geländefähig ist ein Range Rover wirklich?
Offizielle Datenblätter nennen u. a. eine Wattiefe von 750 mm und „Deep Fording“ bis 900 mm (unter definierten Bedingungen). Das sind Herstellerangaben – Fahrtechnik, Reifen, Untergrund und Fahrzeugzustand bleiben entscheidend.[2]
Gibt es Over-the-Air Updates?
Land Rover beschreibt Wireless Software Updates über das Pivi Pro System. Welche Updates dein Fahrzeug erhält, hängt von Modell, Baujahr, Markt und Ausstattung ab.[5]
Was ist neu am Evoque (24MY) im Innenraum?
Land Rover kommuniziert für den Evoque ein neues, „floating“ 11,4-Zoll Curved-Glass Display, das die Bedienung stärker über das zentrale UI bündelt.[6]
Wie seriös sind Sicherheitsvergleiche ohne Crash-Tests?
Eher eingeschränkt. Deshalb sind unabhängige Quellen wie Euro NCAP wertvoll, weil sie strukturierte Tests und detaillierte Kommentare veröffentlichen (z. B. Range Rover Sport 2022).[8]
Welche Range-Rover-Variante passt am besten für ein Wochenende?
Für „City + Style“ ist ein kompakteres Modell oft entspannter (Evoque/Velar). Für „Roadtrip + Komfort“ spielt der große Range Rover seine Stärken aus. Für „Fahraktiv + Reise“ ist der Sport die naheliegende Wahl – je nach Verfügbarkeit auf DRIVAR.[9]
Quellen
- Land Rover: Range Rover – Technical Specification (WLTP PDF, u. a. PHEV P460e/P550e, AWD, Leistung/Drehmoment)
- Land Rover: Range Rover – Technical Specification 2024 (PDF, u. a. Dimensions & Capabilities inkl. Höhe, Wattiefe/Deep Fording)
- Land Rover Deutschland: „Der neue Range Rover Sport“ (Broschüre/PDF, Motoren-Auszug inkl. PHEV/MHEV/V8)
- Range Rover: Offizielle Modellseite Range Rover Sport (u. a. Hinweis zu Rapid DC Charging „under an hour“)
- Land Rover: Software Updates (Wireless Updates über Pivi Pro)
- Land Rover Media: Range Rover Evoque – New design & technologies (Presseinfo, u. a. „floating 11.4-inch curved glass touchscreen“)
- Range Rover: Evoque – Models & Specifications (u. a. Infotainment-Ausstattung wie CarPlay/Android Auto, 11.4" Touchscreen)
- Euro NCAP: Land Rover Range Rover Sport (2022) – Ergebnisse & Detailkommentare
- Wikipedia: Range Rover (Überblick, Modell- und Familienkontext)
- Wikipedia: Range Rover (L460) – Generation/Überblick
- Wikipedia: Range Rover Classic – Produktionsstart 1970, 2-/4-Türer Kontext
Range Rover selbst fahren?
Wähle aus verschiedenen Range Rover Modellen (z. B. Evoque, Sport, Vogue/Classic-Look je nach Angebot) und finde das Setup, das zu deinem Wochenende, Roadtrip oder Business-Trip passt. Wenn du erst vergleichen willst: Range Rover mieten oder im Gesamtportfolio SUV mieten.
Verfügbarkeit, Ausstattung und Preise variieren je nach Standort, Anbieter und Saison.